Erfolgreiche Eröffnungsveranstaltung von „Bücher bauen Brücken“

Am 18. Mai wurde die Aktionswoche „Bücher bauen Brücken“ unter dem Motto „Jüdisches Leben hier und heute“ im großen Sendesaal des WDR eröffnet. Mehr als 40 Aktionsbuchhandlungen in NRW beteiligen sich an der Aktionswoche „Bücher bauen Brücken“ vom 18. – 24. Mai 2017 in NRW. Dabei werden prominente Autorinnen und Autoren ebenso ihren Beitrag leisten wie zahlreiche Akteure vor Ort. Die Aktionswoche soll einer breiten Öffentlichkeit vermitteln, wie jüdische Bürgerinnen und Bürger heute in NRW leben. Sie will die Vielfalt und den Reichtum jüdischer Geschichte und Kultur veranschaulichen. Die Veranstaltungen sollen aber auch thematisieren, welchen Vorurteilen und Ressentiments Juden aktuell ausgesetzt sind und Wege dafür aufzeigen, wie darauf zu antworten ist. Damit soll die Aktionswoche auch eine deutliche Absage an jede Form von Antisemitismus sein.

Der Vorsitzende der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Jürgen Wilhelm, nahm in seiner Rede die politische Dimension des Themas noch stärker auf. AfD-Politiker wie Björn Höcke arbeiteten an der Konstruktion eines Antagonismus zwischen Juden und Christen. Die AfD wolle den »gesellschaftlichen Pluralismus« durch ein Gebräu von Ressentiments ablösen:

»Stellen wir uns dem laut entgegen«, forderte Wilhelm.

Roland Kaufhold hat für die Jüdische Allgemeine einen Beitrag verfasst.