Lesung: „Rozsa Gottlieb – Die Kälte, der Hunger, die Finsternis”

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Lesung: „Rozsa Gottlieb – Die Kälte, der Hunger, die Finsternis”

29. August, 19:30

Christliche – Jüdische – Begegnungen
Lesung mit Helmut Braun von der Rose-Ausländer-Gesellschaft e.V.
Gespräch mit Katharina Gottlieb, Tochter von Rosza Gottlieb

 

Von Mitte  Oktober bis Mitte November 1941 wurden 28.300 jüdische Bürger der damals rumänischen Stadt Czernowitz auf Befehl der rumänischen Regierung, ausgeführt von rumänischen Gendarmen und Soldaten, nach „Transnistrien” in die am östlichen Ufer des Dnjestr gelegene Stadt Mogilev-Podolski deportiert. Dort war in einem völlig zerstörten Stadtteil ein Getto für 50.000 Juden errichtet worden. Zu den Deportierten gehörten auch Rozsa Gottlieb, ihr Ehemann Elemer und die erst sechs Monate alte Tochter Katharina. Alles Handeln der Eheleute ist darauf ausgerichtet, das Überleben dieses Kindes zu erreichen. Die Autorin erzählt von den Leiden und Schrecken der Gettozeit, die 1943 mit einer dramatischen Flucht von Mutter und Tochter endet.

Helmut Braun berichtet vom „vergessenen” Holocaust in Transnistrien, dem 250.000 jüdische Menschen zum Opfer fielen und liest aus dem Buch von Rozsa Gottlieb. Katinca, „die Prinzessin von Mogilev” ist ebenfalls anwesend.

 

Eintritt: 3 €

 

Eine Kooperation der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V. und dem Katholischen Bildungswerk Köln.

 

 

Details

Datum:
29. August
Zeit:
19:30

Veranstaltungsort

Domforum
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