Was bedeutet Zionismus? Was ist Antizionismus? Und wie hängen Antizionismus und Antisemitismus zusammen? Das Projekt setzt sich für eine differenzierte Auseinandersetzung mit diesen Themen ein. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass Zionismus in öffentlichen Diskursen häufig stark vereinfacht und pauschal abgewertet wird. Solche Darstellungen tragen zur gesellschaftlichen Polarisierung bei und können antisemitische Deutungsmuster verstärken. Gleichzeitig werden antisemitische Positionen bis hin zu Gewalt zunehmend über antizionistische Argumentationen vermittelt – eine Entwicklung, die neue Herausforderungen für die Bildungsarbeit mit sich bringt.
Das Projekt verbindet historisch-politische Einordnung mit praxisnaher Bildungsarbeit. Es entwickelt Bildungsformate für Jugendliche sowie pädagogische Fachkräfte, eine praxisorientierte Broschüre und eine begleitende Social-Media-Reihe.
Im Fokus stehen zentrale Fragen: Was bedeutet Zionismus historisch und politisch? Welche Rolle spielten Antisemitismus und die Shoah für die Entwicklung zionistischer Bewegungen? Wie erleben Jüdinnen:Juden die Zunahme von Antisemitismus und Antizionismus heute?
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Ansprechperson: Lena Westerhorstmann
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