
Unser Projekt Shift qualifiziert, berät und begleitet Einrichtungen des Kunst- und Kulturbetriebes in Nordrhein-Westfalen, die antisemitismuskritische Perspektiven (weiter-)entwickeln und nachhaltig in ihrer Organisation implementieren wollen. Ob Vereine, Initiativen, Verbände, Museen, Bühnen, Orchester oder Einrichtungen der Kulturförderung – wir erarbeiten gemeinsam individuelle Schulungs- und Beratungskonzepte, die zur Struktur der Organisation passen und unterstützen sie bei der Entwicklung antisemitismuskritischer Maßnahmen sowie Standards auf den Ebenen Publikum, Personal und Programm.
BILDUNG
Unser Workshop- und Schulungsangebot umfasst
- … einführende Formate, die für das Thema Antisemitismus(-kritik) in Kunst und Kultur sensibilisieren, grundlegendes Wissen zu den Erscheinungsformen von aktuellem Antisemitismus vermitteln und anhand von Fallbeispielen einen ersten Austausch zu Handlungsstrategien im Umgang mit Antisemitismus ermöglichen.
- … vertiefende Formate, die je nach Bedarf und Interesse weiterführendes Wissen zu spezifischen Themenfeldern der Antisemitismuskritik vermitteln, den Austausch zu diesen Themen im Team sowie die Sprechfähigkeit und die Handlungskompetenz fördern.
- … fachspezifische Formate bspw. für die Bereiche Verwaltung, geschäftliche und künstlerische Leitung, Vermittlung oder Öffentlichkeitsarbeit, die gezielt auf die jeweiligen Bedarfe der professionellen Praxis eingehen, die Handlungskompetenz im Umgang mit Antisemitismus fördern und zur Etablierung antisemitismuskritischer Strukturen anregen.
Darüber hinaus stehen wir für Fachgespräche und Vorträge zum Thema Antisemitismuskritik zur Verfügung.
BERATUNG & PROZESSBEGLEITUNG
Antisemitismus ist strukturell in der Gesamtgesellschaft und so auch in ihren Institutionen verankert. Die nachhaltige Etablierung antisemitismus-kritischer Perspektiven in den Strukturen einer Organisation erfolgt in einem andauernden Prozess. Mit dem Projekt Shift beraten und begleiten
wir Institutionen in diesem Prozess. Wir bieten u.a. individuelle Beratungsgespräche für Einrichtungen, die erste Impulse dahingehend setzen wol-
len, entwickeln gemeinsam geeignete Schulungskonzepte, begleiten künstlerische Produktionsprozesse, beraten in Fragen der Programmgestal-
tung und unterstützen Akteur:innen, die sich bereits mit der Entwicklung und Etablierung diskriminierungskritischer Strukturen in ihrer Institution
befassen.
NETZWERK
Das Projekt schafft Räume und Netzwerke, die den Austausch zwischen antisemitismuskritischen Akteur:innen im Kulturbereich fördern. Mit öf-
fentlichen Veranstaltungen und Netzwerktreffen wollen wir antisemitismuskritische und jüdische Perspektiven in der Kulturlandschaft Nordrhein-
Westfalens stärken und sichtbar machen.
KONTAKT
Bei Interesse an unseren Angeboten, nehmen Sie gern Kontakt mit uns auf:
shift@koelnische-gesellschaft.de0221-3382353
Unsere Angebote sind durch unsere Förderung kostenlos für Akteur:innen aus den Bereichen Kunst und Kultur im Land NRW.
Das Projekt „Shift – Antisemitismuskritische Bildung & Beratung“ wird von der Landeskoordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus und Rassismus im Ministerium für Kultur
und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen aus Mitteln des Bundesprogrammes „Demokratie Leben!“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen
und Jugend gefördert.
Sie wünschen sich Pressematerial zum Projekt?


