Newsletter Januar 2024

Hier können Sie den aktuellen Newsletter für den Januar lesen.

 

Liebe Mitglieder und Interessierte,

zu Beginn des neuen Jahres begrüßen wir Sie mit unserem ersten Newsletter und wünschen Ihnen alles Gute und viel Zuversicht. Rückblickend auf das Jahr 2023 bleibt, neben den vielen verheerenden gesellschaftspolitischen Ereignissen, heruntergebrochen auf unser Engagement in Köln der sehr positive Start unseres Forums 321 in guter Erinnerung. Mit über 200 Besuchern und Besucherinnen und einer positiven Berichterstattung der Presse konnten wir an das Gedenkjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Köln erfolgreich anknüpfen. Mit diesem Format wollen wir nun jährlich nachdrücklich dazu beitragen, dass jüdische Kultur, Geschichte und Religion durch öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen erfahrbarer gemacht werden. Denn es bedarf dringend neuer Perspektiven auf das diverse Jüdischsein im Hier und Jetzt. Ziel muss es sein und bleiben, dass jüdisches Leben als selbstverständlicher Teil unserer vielfältigen deutschen und europäischen Gesellschaft verstanden und gelebt wird.

Nicht nur bei diesem Projekt setzen wir solche Fragen auf die Agenda, sondern wir haben schon in den vergangenen Monaten auf unseren Social-Media-Kanälen damit begonnen, uns ausführlich in einer Instagram-Posting-Reihe mit dem Thema „Jüdischer Widerstand – Jüdischer Aktivismus“ zu beschäftigen. Dort werfen wir ein Schlaglicht auf einen Bereich der jüdisch-europäischen Geschichte, der in der Öffentlichkeit oder in der Schule kaum berücksichtigt wird: In regelmäßigen Posts haben wir im Verlaufe des letzten Jahres jüdische Widerstandskämpfer und Widerstandskämpferinnen im Kurzporträts vorgestellt. Die Themenreihe hat bewusst am 19. April 2023 begonnen – d.h. am 80. Jahrestag des Aufstands im Warschauer Ghetto.  Die darauffolgenden Beiträge haben jeweils einen Bezug zu Geburts-, Todes- oder auch Gedenktagen historischer Persönlichkeiten und Ereignisse. Bisher haben wir elf Porträts erstellt, die Sie unter folgendem Link nachlesen können: Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (@koelnische_gesellschaft) • Instagram-Fotos und -Videos. Zu erkennen sind die Widerstands-Posts an der roten Umrandung. Hierfür brauchen Sie sich bei Instagram nicht anzumelden, sondern können diese direkt auf unserer Seite entdecken und einsehen. Zusätzlich betreiben wir auch einen YouTube-Kanal und eine Facebookseite, die wir regelmäßig mit interessanten Beiträgen bestücken.

Bis Ende Januar läuft außerdem unsere Spendenverdopplungsaktion für das Projekt „refl:act – Kein Ort für Antisemitismus und Rassismus!“ weiter. Durch Ihre großartige Unterstützung haben wir bereits ca. 30.000 € eingeworben, wir benötigen jedoch weitere Spenden, um diese wichtige Arbeit in Schulen auszubauen. Mit den Spenden verwirklichen wir zahlreiche Workshops, die die Auswirkungen des Nahostkonflikts im konkreten Alltag der Schülerinnen und Schüler thematisieren und aufarbeiten. Falls Sie noch nicht gespendet haben, ist dies noch bis zum 31.01. auf folgendes Spendenkonto möglich: IBAN DE50 3705 0198 1930 8341 79.

Im Rahmen der Spendenverdopplungsaktion führen wir noch eine Veranstaltung durch: Deutscher Rap will keine Juden in seinem Ghetto. Antisemitismus in der deutschen Rap-Szene und Jugendkultur – Vortrag und Gespräch mit Ben Salomo in der Aula des Deutzer Gymnasium Schaurtestraße am 23. Januar. Untenstehend finden Sie eine ausführliche Beschreibung der Veranstaltung. Natürlich würden wir uns über Ihr zahlreiches Kommen sehr freuen.