Die Vielfalt jüdischen Frauenlebens in der Kölner Geschichte

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Die Vielfalt jüdischen Frauenlebens in der Kölner Geschichte

30. August, 18:00

Die Vielfalt jüdischen Frauenlebens in der Kölner Geschichte

Rundgang mit Irene Franken

Am 30.08.2022
Um 18 Uhr
Ort Kiosk beim Biergarten auf dem Rathenauplatz, 50674 Köln

Hier finden Sie das vollständige Programm.

Wir bitten um Anmeldung telefonisch unter 0221-3382 225 oder per Email an anmeldung@koelnische-gesellschaft.de.

 

Eine neue App des Kölner Frauengeschichtsvereins zeigt 33 „Orte der Demokratie“, die die stolze demokratische Tradition Kölns sichtbar machen sollen. Auf einem Rundgang sollen in gut zwei Stunden an ausgewählten Schauplätzen zehn der Biografien bzw. Frauenvereine exemplarisch dargestellt werden. Unter den Portraitierten sind so ungewöhnliche Frauen wie die Aktivistin Klara Caro, die im KZ Theresienstadt eine Art Bildungswerk für Frauen errichtete, die Kunsthistorikerin und Schriftstellerin Dr. Luise Straus-Ernst, die nicht rechtzeitig aus dem Exilland Frankreich fliehen konnte, die Leiterin der Gesellschaft für neue Musik, Dr. Else Thalheimer, die vor 1933 die berühmtesten Komponisten nach Köln holte. Henriette Hertz gründete in Rom eine Spezialbibliothek der Max-Planck-Gesellschaft, Dr. Esther Frank gelang es, mit einigen Schülerinnen zu fliehen – ein Gedenkort erinnert noch an ihren Wirkungsort, die Jawne-Schule. Hinter jedem Namen verbirgt sich ein bewegtes Schicksal, das meist durch Antisemitismus und Verfolgung geprägt war.

Irene Franken ist Historikerin und Mitgründerin des Kölner Frauengeschichtsvereins.

Details

Datum:
30. August
Zeit:
18:00
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