Der soldatische Mann und die Abwehr des Weiblichen

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Der soldatische Mann und die Abwehr des Weiblichen

26. April, 19:0021:00

Der soldatische Mann und die Abwehr des Weiblichen

Vortrag und Diskussion mit Klaus Theweleit

Am 26.04.2022
Um 19 Uhr
Ort Online

Wir bitten um Anmeldung per Email an anmeldung@koelnische-gesellschaft.de

 

Klaus Theweleits Untersuchung mit dem Titel „Männerphantasien“, die vor über vierzig Jahren in zwei Bänden erschien, zählt bis heute zu den Schlüsseltexten der Männlichkeitsforschung, als deren Pionier Klaus Theweleit gilt. Auch in seinem Buch „Das Lachen der Täter“ widmet er sich dem Themenkomplex weltweiter männlicher Gewalt. Dabei bemüht er sich, den Faschismus bzw. soldatische Männlichkeit nicht in erster Linie soziologisch oder ökonomisch zu erklären, sondern begreift sie als gewaltsamen Versuch von Männern, die Realität auf eine bestimmte Weise herzustellen, die ihren psychischen Bedürfnissen sowie der Abwehr von existenziellen Selbstverlustängsten sowie des Weiblichen dient. In seinem Vortrag widmet sich Klaus Theweleit der Frage, warum es bis heute hauptsächlich Männer sind, die trotz aller teils vorhandenen ideologischen Unterschiede Gewalt ausüben und diese sogar genießen, und wie wir das, was er soldatische Männlichkeit nennt, begreifen und womöglich verändern können.

 

Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe “Männlichkeit und Gewalt. Zur Sozialpsychologie der Misogynie” und wird organisiert vom Projekt „Rote Karte gegen Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus“ der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Kooperation mit dem Studierenden-Ausschuss der Vollversammlung (StAVV) der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln.

Hier geht’s zum Programm der gesamten Veranstaltungsreihe.

Details

Datum:
26. April
Zeit:
19:00 – 21:00