Juden und Deutsche im Kontext von Geschichte und Kultur

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Juden und Deutsche im Kontext von Geschichte und Kultur

27. Oktober, 19:00

Juden und Deutsche im Kontext von Geschichte und Kultur – Beobachtungen einer realistischen Optimistin
mit Greta Ionkis 

Am 27. Oktober 2021
Um 19.00 Uhr
Ort Zentralbibliothek, Köln

Hier gehts zum Veranstaltungsflyer.

Die international bekannte Literaturwissenschaftlerin Prof. Dr. Greta Ionkis, 1937 in der Sowjetunion geboren, ist die Tochter einer russisch-jüdischen Mutter und eines deutsch-protestantischen Vaters, der kurz nach ihrer Geburt verhaftet wurde. Als Kind erlebte sie den Überfall der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion und die Schrecken von Evakuierung und Krieg. Ihren Vater lernte sie nie kennen.

In der deutschsprachigen Ausgabe ihrer auf Russisch verfassten Essays beschreibt Greta Ionkis die wechselvollen Beziehungen zwischen jüdischen und nichtjüdischen Deutschen vom 16. Jahrhundert bis heute. Sie verdeutlicht dieses komplexe und oft leidvolle Verhältnis anhand von Persönlichkeiten wie Martin Luther, Joseph Süß Oppenheimer („Jud Süß“), Moses Mendelssohn, Goethe und Heinrich Heine. Ihr Blick geht bis in die Gegenwart, u.a. zu dem Roman „Der Vorleser“ von Bernhard Schlink und zu den Stolpersteinen des Kölner Künstlers Gunter Demnig.

Eine Veranstaltung der Germania Judaica. Kölner Bibliothek zur Geschichte des Deutschen Judentums e.V. in Kooperation mit der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V. und dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln.

Details

Datum:
27. Oktober
Zeit:
19:00