Macht, Sexualität und Gewalt. Die Logik des Sexismus und die Sicherung der männlichen Vorherrschaft

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Macht, Sexualität und Gewalt. Die Logik des Sexismus und die Sicherung der männlichen Vorherrschaft

10. Mai, 19:0021:00

ABGESAGT:
Leider kann der für heute Abend geplante Vortrag mit Rolf Pohl zum Thema “Macht, Sexualität und Gewalt. Die Logik des Sexismus und die Sicherung der männlichen Vorherrschaft” krankheitsbedingt nicht stattfinden. Wir bedauern dies sehr, bitten die Kurzfristigkeit der Absage zu entschuldigen und hoffen, den Vortrag beizeiten nachholen zu können. Hierüber informieren wir ggf. über unsere Kanäle.

 

Macht, Sexualität und Gewalt. Die Logik des Sexismus und die Sicherung der männlichen Vorherrschaft

Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Rolf Pohl

Am 10.05.2022
Um 19 Uhr
Ort Universität zu Köln, Hörsaalgebäude (105), Hörsaal C, Universitätsstr. 35, 50931 Köln

Diese Veranstaltung findet gemäß den am Veranstaltungstag und -ort geltenden Corona-Regeln statt. Bitte bringen Sie Ihren 3G-Nachweis mit.

 

Was ist eigentlich „Männlichkeit“ und wie wird sie hergestellt? Sicher ist, dass ihre Erscheinungsformen einem grundlegenden Wandel unterliegen. Viele sprechen hier sogar von einer dramatischen Krise der Männlichkeit. Sicher ist aber auch, dass sich trotz aller geschlechterpolitischen Fortschritte eine Tatsache grundsätzlich nicht geändert hat: Die spätmodernen Gesellschaften sind nach wie vor von einer hierarchischen, männlich bestimmten Kultur der Zweigeschlechtlichkeit bestimmt. Vor diesem Hintergrund ist die Rede über die Männlichkeitskrise eine verschobene Diskussion, die eine Auseinandersetzung mit der männlichen Vorherrschaft verweigert und die „Schuld“ meist bei den Frauen, dem Feminismus und allem, was irgendwie mit „gender“ zu tun hat sucht. Auch der Kampf gegen die Anerkennung geschlechtlicher Vielfalt, das regelmäßige Scheitern der immer wieder aufkommenden Sexismus-Debatten, vor allem aber das unverändert große Ausmaß sexueller und sexualisierter Gewalt sind Ausdruck der hartnäckigen Aufrechterhaltung dieser grundlegenden Struktur geschlechtlicher Ungleichheit. Nur vor diesem Hintergrund lässt sich die enge Verbindung von Begehren, Angst und Feindseligkeit in der Konstruktion von Männlichkeit verstehen.

 

Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe “Männlichkeit und Gewalt. Zur Sozialpsychologie der Misogynie” und wird organisiert vom Projekt „Rote Karte gegen Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus“ der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Kooperation mit dem Studierenden-Ausschuss der Vollversammlung (StAVV) der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln.

Hier geht’s zum Programm der gesamten Veranstaltungsreihe.

Details

Datum:
10. Mai
Zeit:
19:00 – 21:00