Nachholtermin: „Die Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit der 50er und 60er Jahre“

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Nachholtermin: „Die Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit der 50er und 60er Jahre“

7. Februar, 19:30

Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit bildeten sich bereits wenige Jahre nach Kriegsende. Die Kölnische Gesellschaft gründete sich jedoch erst 1958 und reklamierte für sich schon sehr früh eine Sonderrolle. Von Anfang an setzte sie sich mit der organisatorischen Struktur der Gesellschaft, ihrer Entwicklung sowie ihrer Stellung innerhalb des Deutschen Koordinierungsrates der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit kritisch auseinander.

 

Bereits in den Anfangsjahren gehörten zahlreiche Veranstaltungen, Aussöhnungsfahrten sowie öffentlichkeitswirksame Aktionen und Stellungnahmen zum Haupttätigkeitsfeld der Gesellschaft. Sie sensibilisierte für eine Auseinandersetzung und Aufarbeitung der NS-Verbrechen und scheute auch nicht die Debatte über den Umgang mit ehemaligen Tätern und Mitläufern, wodurch ihre Arbeit zunehmend eine politische Dimension erhielt. Gerade dieser Umstand bildete von Beginn der 60er Jahre den Kontext, in welchem sich die Kölnische Gesellschaft zunehmend personell und inhaltlich veränderte.

 

Der Referent Henning Tetz forscht zur Geschichte der Kölnischen Gesellschaft und schreibt zu diesem Thema seine Dissertation.

Eintritt: 3 €

Eine Veranstaltung der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit. Nachholtermin einer ursprünglich für den 29.10.2018 angesetzten Veranstaltung im Rahmen der Lehrhaus-Reihe.

Details

Datum:
7. Februar
Zeit:
19:30
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

JUDAICA der Synagogen-Gemeinde Köln
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