Verschwörungsmythen und Shoa-Verharmlosung– Antisemitismus in der Corona-Krise

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Verschwörungsmythen und Shoa-Verharmlosung– Antisemitismus in der Corona-Krise

23. Juni, 19:0021:00

Eine Online-Veranstaltung mit Alex Feuerherdt // Die Veranstaltung wird in Deutsche Gebärdensprache übersetzt

In der Online-Veranstaltung gibt der Publizist Alex Feuerherdt einen Einblick in die zunehmende Verbreitung von Verschwörungserzählungen als Reaktion auf die Corona-Krise. Dabei erläutert er zum einen, welche Rolle Shoah-Relativierungen und klassische antisemitische Verschwörungsmythen in den gegenwärtigen Protesten spielen und wie auch zunächst nicht offenkundig antisemitische Verschwörungserzählungen Anknüpfungspunkte für antisemitische Denkmuster bieten. Zum anderen wird er nach den verschiedenen Akteur*innen fragen, die auf ziviler, medialer und politischer Ebene zur Verbreitung der Verschwörungserzählungen beitragen, und analysieren, welche Motive dem zugrunde liegen. Abschließend diskutieren wir die Frage, welche Gefahren ein zunehmend durch Verschwörungsglauben geprägtes gesellschaftliches Klima mit sich bringt und welche Handlungsstrategien sinnvoll sind.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Amadeu Antonio Stiftung und anlässlich
der Aktionswochen gegen Verschwörungsmythen und Antisemitismus statt.

Die Veranstaltung wird unter folgendem Link live auf YouTube gestreamt:

https://www.youtube.com/channel/UCMe-8c9v3dQJ7BwLOHc2PSw
Die Teilnahme an der Diskussion erfolgt über die Chat-Funktion von YouTube.

Details

Datum:
23. Juni
Zeit:
19:00 – 21:00