Was Kinder brauchen. Erziehung im gesellschaftlichen Wandel.

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Was Kinder brauchen. Erziehung im gesellschaftlichen Wandel.

10. Dezember, 8:0015:30

Was Kinder brauchen. Erziehung im gesellschaftlichen Wandel.

Am Anfang des letzten Jahrhunderts galten bedingungsloser Gehorsam und Disziplin als eiserne Erziehungsgrundsätze. Kinder wurden fast ausnahmslos zu Befehlsempfängern erzogen. Im Nationalsozialismus wurden diese Prinzipien noch ergänzt um eine Erziehung, die den Müttern empfahl, ihren Kleinkindern jegliche fürsorgliche Bindung zu verweigern, um damit menschliches Mitgefühl auszulöschen und ein Hineinversetzen in den (fremden) Anderen von Geburt an zu verhindern. Erst in den 1970er Jahren änderte sich diese Einstellung und das dazugehörige Bild vom Kind. Und heute? Was blieb von den bindungsfeindlichen Erziehungsvorstellungen, wie sie von einer Generation zu nächste weitergegeben wurden? Und was brauchen unsere Kinder, um ein gelingendes Leben zu führen und um weltoffene Erwachsene zu werden?

Zur Person:

Dr. Claus Koch ist Diplompsychologe. Vor Jahren gründete er zusammen mit Udo Baer das „Pädagogische Institut Berlin“ (PIB). Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht der Umgang mit schwierigen Kindern und Jugendlichen in Kitas und Schulen. Er ist Autor zahlreicher Bücher zum Thema Kindheit und Erwachsenwerden. www.clauskoch.info

Die beiden Workshops finden in Kooperation des Projekts Rote Karte – gegen Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und dem Robert-Wetzlar-Berufskolleg Bonn statt.

Ort: Robert-Wetzlar-Berufskolleg Bonn, Kölnstraße 229, 53117 Bonn

Zeit: 10.12.2021, 08:15 Uhr – 11:15 Uhr (Workshop I), 12:15-15:15 Uhr (Workshop II)

Anmeldung für einen der beiden Workshops unter: rotekarte@koelnische-gesellschaft.de

Flyer

Details

Datum:
10. Dezember
Zeit:
8:00 – 15:30