Bildungsprojekte

Die Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit ist aktuell der Trägerverein für die folgenden Projekte:

 

Im Rahmen des seit dem Jahr 2013 bestehenden Projekts Rote Karte gegen Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus haben in den vergangenen Jahren zahlreiche Veranstaltungen, Seminare und Workshops stattgefunden – in erster Linie zu den Themen Rassismus und Antisemitismus, über die das Projekt vor allem in Form von Veranstaltungen auch weiterhin aufklärt. Finanziert wurde das Projekt in der Vergangenheit hauptsächlich durch die Bethe-Stiftung und Spenden, aktuell wird es außerdem durch die Bundeszentrale für politische Bildung gefördert.

 

Das Projekt Jederzeit wieder! Gemeinsam gegen Antisemitismus existiert seit dem Jahr 2015 und widmet sich der Aufklärung über die verschiedenen Facetten des Antisemitismus. Im Rahmen des Projekts wurden diverse Bildungsmaterialien entwickelt, die wir anderen zur Verfügung stellen, aber auch selbst im Rahmen von Seminaren und Workshops einsetzen. Ein besonderer Schwerpunkt des Projekts liegt in der Fortbildung von Multiplikator*innen, etwa Lehrkräften. Ausgehend vom Projekt wurde außerdem die Ausstellung „Du Jude“ Alltäglicher Antisemitismus in Deutschland erarbeitet, die als Wanderausstellung bereits an zahlreichen Orten zu sehen war und im Rahmen unserer Möglichkeiten pädagogisch durch uns begleitet wird. Finanziert wurde das Projekt in der Vergangenheit vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie Leben!“. Seit 2020 fördert die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen und der Landschaftsverband Rheinland die Fortführung des Projektes.

 

Das Projekt refl:act – Kein Ort für Antisemitismus und Rassismus! existiert seit dem Jahr 2021 und dient der Ausbildung von Teamer*innen zum Thema Antisemitismus. Die Teilnehmer*innen der von uns organisierten Ausbildung werden darin unterstützt, Antisemitismus in seinen verschiedenen Ausformungen zu erkennen und sich die notwendigen didaktischen Kenntnisse anzueignen, um ihr Wissen im Rahmen von Workshops und Seminaren weitergeben zu können. Sie greifen dabei auf bestehende Workshopkonzepte zurück, die zuvor von uns in der Praxis erfolgreich erprobt werden konnten.

 

Das Projekt “Digitale Politische Bildung in Zeiten von Corona” entwickelt auf der Basis einer empirisch fundierten Bedarfsanalyse in ausgewählten Kölner Schulen digitale Bildungsformate für die schulische und außerschulische politische Bildung gegen Verschwörungsideologien und andere in der Coronakrise besonders virulente Formen von Antisemitismus. Diese im Projekt zu erprobenden Module digitalen Lernens stehen im Zentrum mehrerer eintägiger Weiterbildungsangebote für Kölner Lehrkräfte, Schulsozialarbeitende und Fachkräfte des offenen Ganztags. Zum Ende der Projektphase bieten wir die Materialien auf einer Plattform für Open Educational Resources an, aber in begrenzter Anzahl stellen wir diese auch als Broschüren der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung. Dadurch streben wir einen aktiven Beitrag zur Demokratisierung von Schulen und Gesellschaft an. Gefördert wird das Projekt durch die RheinEnergieStiftung und die Bundeszentrale für politische Bildung (Kofinanzierung).