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Buchvorstellung „Antisemitismus definieren. Anleitung zur Abgrenzung“

29. September | 19:00 - 20:30

Referenten: Nikolas Lelle und Tom Uhlig

Während die Diskussionen um Antisemitismusdefinitionen immer unzugänglicher werden, hat die Ideologie in ihrer öffentlichen Wahrnehmung nichts von ihrem Rätselcharakter verloren. Die Bestimmung und damit die Bekämpfung von Antisemitismus wird durch zahlreiche alltagspraktische wie akademische Mythen erschwert: Antisemitismus wird unter Rassismus subsumiert, zum Vorurteil gemacht, als Aspekt gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit gelesen oder zum Wahn erklärt. Obwohl diese Deutungsversuche etwas treffen, reduzieren sie Antisemitismus doch immer nur auf einen Teilaspekt.

In »Antisemitismus definieren« machen der Sozialphilosoph Nikolas Lelle und der Sozialpsychologe Tom Uhlig diese Mythen produktiv. Sie fragen nach ihrer subjektiven und gesellschaftlichen Attraktivität, und arbeiten ihren wahren Kern heraus, um einen Antisemitismusbegriff zu gewinnen, der dem Gegenstand gerecht wird.

Eine Veranstaltung in Kooperation von TH Köln – Institut für Migration und Diversität (MiDi), Bündnis gegen Antisemitismus Köln, Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und Melanchthon-Akademie.

Am 29.09.26
Um 19:00 Uhr
Ort Haus der Evangelischen Kirche | Kartäusergasse 9-11 | 50678 Köln

Eintritt: 5 €
Anmeldung: Telefon 0221.931 803-0 | E-Mail anmeldung@melanchthon-akademie.de

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier.

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