• Lehrhaus-Reihe: Filmreihe „Jüdisches Kino“ Teil 1: Jiddischer Stummfilm

    Synagogen-Gemeinde Köln Roonstr. 50, Köln

    Yidl mitn Fidl (1936) Der jiddische Film entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts als eigenständige kulturelle Ausdrucksform. Besonders in der Vorkriegszeit – etwa in den jüdischen Zentren Osteuropas wie Warszawa – entwickelte sich ein vielfältiges Filmschaffen, das sich durch seine enge Anbindung an das jüdische Alltagsleben, religiöse wie kulturelle Motive und eine oft theaternahe Inszenierung

  • Lehrhaus-Reihe: Filmreihe „Jüdisches Kino“ Teil 2: Exilkino

    Synagogen-Gemeinde Köln Roonstr. 50, Köln

    To Be or Not to Be (1942) Ein besonders prominentes Beispiel für jüdisches Exilkino ist Ernst Lubitschs schwarze Komödie „To Be or Not to Be“. Sie entstand im US-amerikanischen Exil – ein brillantes Beispiel des Widerstands. Inmitten des Zweiten Weltkriegs nimmt der Film, der im besetzten Warszawa spielt, mutig den Nationalsozialismus aufs Korn und verarbeitet

  • ausgebucht! Filmvorführung: Fifth Paragraph Invalids

    Am 4. Dezember 2025 zeigen wir den Film Fifth Paragraph Invalids zum Thema Antisemitismus in der Sowjetunion. Filmbeschreibung (Textausschnitt von Rainer Mende): In der Sowjetunion waren alle Bürger gleich – zumindest theoretisch. In Wirklichkeit wurden Jüdinnen und Juden pauschal verdächtigt, der UdSSR gegenüber illoyal zu sein. In einer Collage aus Archivmaterial, Fotografien und Zoom-Interviews zeichnet

  • Lehrhaus-Reihe: Filmreihe „Jüdisches Kino“ Teil 3: Nachkriegskino

    Synagogen-Gemeinde Köln Roonstr. 50, Köln

    Morituri (1948) Als einer der ersten deutschen Filme nach dem Krieg, der sich offen mit dem Holocaust auseinandersetzt, stellt Morituri eine wichtige Zäsur im deutsch-jüdischen Verhältnis dar. Morituri spielt in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs und erzählt die Geschichte einer Gruppe von KZ-Häftlingen, die aus einem Konzentrationsla-ger fliehen und sich in einem verlassenen Landhaus