• Jahresausblick auf das Jahr 2025 – kein Millimeter nach rechts?

    online

    Im Januar 2024 gingen hunderttausende Menschen gegen rechts auf die Straßen, im September erzielte die AfD Spitzenergebnisse in Sachsen und Thüringen. 2025 stehen die Bundestagswahlen an und online wie analog überschlagen sich die Diskussionen, welche Strategien wir gegen den Rechtsruck anwenden können. Antisemitische und rassistische Hetze stellen hierbei nicht nur für primär Betroffene eine konstante

  • Deutsche Lebenslügen. Ein Abend mit Philipp Peyman Engel

    Literaturhaus Köln Großer Griechenmarkt 39, Köln

    Seit dem Terroranschlag der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 zeigt sich Antisemitismus in Deutschland wieder so offen, dass man vermuten könnte, er wäre nie weg gewesen. Philipp Peyman Engel, Chefredakteur der »Jüdischen Allgemeinen«, beschreibt in seinem Buch Deutsche Lebenslügen (dtv) den alltäglichen Antisemitismus aus allen Ecken der Gesellschaft, verurteilt das zustimmende Schweigen der

  • Fällt leider aus! – Zionismus damals und heute am Beispiel der Jugendorganisation Hashomer Hatzair

    online

    Die älteste noch aktive jüdische Jugendbewegung Hashomer Hatzair ist ein Beispiel von vielen für jüdische Widerständigkeit. Zionismus ist Bestandteil jüdischer Widerständigkeit und nahm je nach gesamtgesellschaftlicher Lage unterschiedliche Rollen der Gewichtung ein. So waren zionistische Organisationen beispielsweise während des Zweiten Weltkriegs Kaderschmiede des jüdisch-antifaschistischen Widerstands. Mehr als 70 Jahre nach ihrem Verbot durch die Nationalsozialisten

  • Buchvorstellung: Bildungsarbeit gegen Antisemitismus

    Stadtbücherei Düsseldorf Konrad-Adenauer-Platz 1, 40210 Düsseldorf

    Seit dem terroristischen Anschlag auf Israel sind die Zahlen antisemitischer Vorfälle drastisch gestiegen, Jüdinnen und Juden sehen sich täglich Anfeindungen und Angriffen ausgesetzt. Darüber hinaus zeigen empirische Studien einen weit verbreiteten Antisemitismus, der vermehrt über Umwege und Codes angewendet wird. Diesem Umstand trägt das in der zweiten Auflage grundlegend überarbeitete Buch Bildungsarbeit gegen Antisemitismus Rechnung

  • „Die Sache mit Israel. Fünf Fragen zu einem komplizierten Land“ – Lesung mit Richard C. Schneider

    Haus der Evangelischen Kirche Kartäusergasse 9 – 11, 50678 Köln

    Seit dem Terroranschlag der islamistischen Hamas am 7. Oktober scheint die Welt Kopf zu stehen: für Israelis und Palästinenser:innen sowie für viele Teile der Linken, die sich, während Menschen im Nahen Osten um ihre Existenz fürchten, an der Frage aufhängen, ob Israel überhaupt ein Existenzrecht hat. Ist Antizionismus schon Antisemitismus? Richard C. Schneider, SPIEGEL-Autor und

  • „Dort, wie ein schwarzer Riese, ruht der Rhein“. Olga Oppenheimer und Hilde Rubinstein: Zur Erinnerung an zwei jüdische Künstlerinnen aus Köln

    DOMFORUM Domkloster 3, Köln

    Am 8. Mai dieses Jahres erinnerte sich die Welt zum 80. Mal an das Ende des Zweiten Weltkriegs, das für viele zu spät kam. Für Olga Oppenheimer und Hilde Rubinstein zum Beispiel. Olga Oppenheimer (1886-1941) war Malerin, Kunstpädagogin und Mitbegründerin des Kölner Gereonsklubs, für den sie Ausstellungen mit Werken von Picasso und Klimt kuratierte. Mit

  • ARYE SHARUZ SHALICAR – Überlebenskampf – Kriegstagebuch aus Nahost

    Synagogen-Gemeinde Köln Roonstr. 50, Köln

    Buchvorstellung und Gespräch “Seit dem Massaker am 7. Oktober bin ich und viele andere Juden und Israelis tieftraumatisiert. Die Geschichte unseres Volkes ist geprägt von Verfolgung und Leid, doch die Staatsgründung Israels 1948 sollte all das beenden ... frei von existenziellen Ängsten. Der 7. Oktober 2023 war der brutalste Angriff auf Juden seit 1945 ...

  • Lehrhaus-Reihe: Filmreihe „Jüdisches Kino“ Teil 1: Jiddischer Stummfilm

    Synagogen-Gemeinde Köln Roonstr. 50, Köln

    Yidl mitn Fidl (1936) Der jiddische Film entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts als eigenständige kulturelle Ausdrucksform. Besonders in der Vorkriegszeit – etwa in den jüdischen Zentren Osteuropas wie Warszawa – entwickelte sich ein vielfältiges Filmschaffen, das sich durch seine enge Anbindung an das jüdische Alltagsleben, religiöse wie kulturelle Motive und eine oft theaternahe Inszenierung

  • Jüdische Realitäten nach dem 7. Oktober / Jewish Realities after October 7 / Buchvorstellung & Artist Talk (eng / dt)

    Das Buch “Jüdische Realitäten nach dem 7. Oktober” versammelt Arbeiten jüdischer und antisemitismuskritischer Künstler:innen und Autor:innen aus Israel, Deutschland, der Schweiz, den USA, Polen, Australien und Großbritannien. Darunter finden sich Theatertexte und Malerei, Fotografie und Skulptur sowie autobiografische Texte. In einer Zeit, in der im öffentlichen Diskurs, in Wissenschaft, der Kunstwelt und der Kultur jüdische

  • Lehrhaus-Reihe: Filmreihe „Jüdisches Kino“ Teil 2: Exilkino

    Synagogen-Gemeinde Köln Roonstr. 50, Köln

    To Be or Not to Be (1942) Ein besonders prominentes Beispiel für jüdisches Exilkino ist Ernst Lubitschs schwarze Komödie „To Be or Not to Be“. Sie entstand im US-amerikanischen Exil – ein brillantes Beispiel des Widerstands. Inmitten des Zweiten Weltkriegs nimmt der Film, der im besetzten Warszawa spielt, mutig den Nationalsozialismus aufs Korn und verarbeitet

  • Lehrhaus-Reihe: Filmreihe „Jüdisches Kino“ Teil 3: Nachkriegskino

    Synagogen-Gemeinde Köln Roonstr. 50, Köln

    Morituri (1948) Als einer der ersten deutschen Filme nach dem Krieg, der sich offen mit dem Holocaust auseinandersetzt, stellt Morituri eine wichtige Zäsur im deutsch-jüdischen Verhältnis dar. Morituri spielt in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs und erzählt die Geschichte einer Gruppe von KZ-Häftlingen, die aus einem Konzentrationsla-ger fliehen und sich in einem verlassenen Landhaus

  • Führung im Kölner Dom im Rahmen der Woche der Christlich-Jüdischen Zusammenarbeit 2026 5786/5787

    Führung durch dem Dom mit Dombaumeister Peter Füssenich und dem Vorsitzenden der Kölnischen Gesellschaft Prof. Dr. Jürgen Wilhelm. Hiermit laden wir Sie herzlich zu einer besonderen thematischen Führung im Kölner Dom im Rahmen der Woche der Christlich-Jüdischen Zusammenarbeit 2026 5786/5787 ein. Im Mittelpunkt stehen antijudaistische und antisemitische Artefakte und Bildmotive, die sich Skulpturen und Glasfenstern