Lade Veranstaltungen

« Alle Veranstaltungen

Lehrhaus-Reihe „Jüdisches Leben in Köln während der Weimarer Republik“ | Teil 3: Juden und Nichtjuden

15. Juli | 19:30 - 21:00

Referent: Christoph Nonn

Die Erfahrung des Nationalsozialismus hat dazu geführt, jüdisch-nichtjüdische Beziehungen in Deutschland oft als von jeher schwierig und konfliktgeladen zu zeichnen. Tatsächlich waren selbst mit der vollständigen Gleichberechtigung der Juden 1918 auch in Köln Vorurteile und Ressentiments gegenüber der jüdischen Minderheit nicht verschwunden. 

Das schloss allerdings enge geschäftliche und persönliche Beziehungen zwischen Juden und Nichtjuden nicht aus. Jüdische Kinder spielten mit katholischen und evangelischen oder drückten mit ihnen gemeinsam die Schulbank. Jüdische Kölner nahmen am Karneval teil. Auch die Zahl der „Mischehen“ nahm zu. Juden spielten im politischen wie im kulturellen Leben der Stadt eine bedeutende und im Lauf der 1920er Jahre vielfach noch zunehmende Rolle. Und das blieb bis 1933 so – während im alltäglichen und geschäftlichen Verkehr die Beziehungen sich jedoch bereits seit 1929 abkühlten, als mit dem Beginn der Weltwirtschaftskrise vor allem das katholische Milieu sich einzuigeln begann. 

Am 15.07.26
Um 19:30 Uhr
Ort Judaica der Synagogen-Gemeinde Köln

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier.

Aufgrund der bedauerlichen Sicherheits­problematik jüdischer Einrichtungen bitten wir um Verständnis für die notwendigen Einlass­kontrollen in der Roonstraße. Führen Sie bitte einen amtlichen Lichtbildausweis mit sich. Wegen der Kaschruth-Bestimmungen dürfen Lebensmittel oder Getränke (außer Wasser und Babynahrung) nicht mitgeführt werden.

Details

  • Datum: 15. Juli
  • Zeit:
    19:30 - 21:00