
Die Fachstelle Antisemitismuskritische Jugendarbeit unterstützt die außerschulische Kinder- und Jugendarbeit in NRW dabei, Antisemitismus sensibel, reflektiert und fachlich fundiert zu begegnen. Wir arbeiten mit Trägern, Jugendorganisationen, Jugendverbänden, Einrichtungen sowie Fachkräften und Multiplikator:innen zusammen.
Bildung, Qualifizierung, Beratung für Jugendliche und Fachkräfte
Wie sieht antisemitismuskritische Arbeit in der Praxis aus? Wir beraten Einrichtungen, qualifizieren Fachkräfte und entwickeln individuelle Angebote für Jugendliche und Erwachsene.
In unseren Bildungsformaten möchten wir zu einer Auseinandersetzung mit Antisemitismus als gewaltvoller Realität vieler Jüdinnen:Juden in Deutschland anregen. Gemeinsam untersuchen wir, wie sich Antisemitismus zeigt, wie er in seinen unterschiedlichen Formen erkannt werden kann und welche konkreten Schritte möglich sind, um ihm entgegenzuwirken.
Je nach Bedarf und Interesse bieten wir zusätzlich themenspezifische Formate an, die eine vertiefte Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Aspekten der Antisemitismuskritik ermöglichen.
Themenschwerpunkte
- Gegenwärtiger Antisemitismus
- Verschwörungsdenken & Antisemitismus
- Gedenken an die Shoah
- Israelisch-palästinensischer Konflikt
- Vielfalt jüdischer Lebensrealitäten
- Antisemitismus- und rassismuskritische Perspektiven zusammendenken
Wir beraten und begleiten Fachkräfte bei der Konzeption, Durchführung sowie Vor- und Nachbereitung von Gedenkstättenfahrten. Darüber hinaus stehen wir für Fachgespräche und Vorträge im Themenfeld Antisemitismuskritik zur Verfügung.
Vernetzung und Information
Die Fachstelle vernetzt Akteur:innen der Kinder- und Jugendarbeit gezielt mit relevanten Partner:innen im Themenfeld Antisemitismuskritik – darunter Jugendförderung, Jüdische Gemeinden, Gedenkstätten und zivilgesellschaftliche Initiativen. Wir bringen Fachkräfte zusammen, machen vorhandene Expertise sichtbar und erleichtern den Zugang zu Wissen, Materialien und Ansprechpartner:innen. So entsteht ein nachhaltiges Netzwerk, das Prävention in der Kinder- und Jugendarbeit stärkt und weiterentwickelt.
Unser Ansatz
Antisemitismuskritische Bildung ist für uns Teil einer Praxis, die Diskriminierung entgegenwirkt und solidarisches, demokratisches Handeln stärkt.
Wir möchten Räume schaffen, in denen junge Menschen eigene Erfahrungen und Vorstellungen einordnen und reflektieren können – auch im Kontext aktueller gesellschaftlicher und politischer Konflikte.
Dabei vertreten wir eine klare Haltung gegen Antisemitismus, Rassismus und andere Ideologien der Ungleichwertigkeit und unterstützen Fachkräfte darin, handlungsfähig zu bleiben.
Kontakt
Sie möchten mit uns zusammenarbeiten oder mehr erfahren?
Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.
Ansprechperson: Lena Westerhorstmann
lena.westerhorstmann@koelnische-gesellschaft.de
0221-33 82 225
Unsere Angebote sind durch unsere Förderung kostenlos für Akteur:innen der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit.
Gefördert durch:




