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Ignatz Bubis – Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland und großer Liberaler

November 28, 2024 | 19:00 - 20:30

Vor 25 Jahren starb Ignatz Bubis, eine Persönlichkeit, die in ihrer Zeit nicht nur das Judentum prägte, sondern auch die Liberalen in Deutschland. Er sagte einmal: „Ich würde mir wünschen, dass der Satz: Ich bin ein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens einmal für viele in Deutschland lebende Juden selbstverständlich wird. Und ich wünsche mir, dass die nichtjüdischen Deutschen ihn zunehmend akzeptieren (…).“

Auf dem Höhepunkt seines Wirkens wird er 1993 vorgeschlagen für das Amt des Bundespräsidenten. Bubis scheute nicht das offene Wort, trat für „seine Sache“ aktiv ein und mischte auch in der Politik kräftig mit. Seinem Ansehen ist es zu verdanken, dass die Liberalen nach 16 Jahren Abwesenheit mit ihm an der Spitze wieder in die Stadtverordnetenversammlung von Frankfurt 1997 einziehen. Aber seine Wirkung ging weit darüber hinaus.

Auf dem Podium ist ein Gast, der Bubis persönlich kannte: Claudia Korrenke war lange Zeit Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) in Frankfurt a.M. Bubis schaute oft in ihrem Büro vorbei. Sie kann Ignatz Bubis aus einer sehr persönlichen Sicht beschreiben.

An diesem Abend in der sgk steht der „Mensch Bubis“ im Mittelpunkt, der die Bundesrepublik nachhaltig prägte und vor 25 Jahren starb.

Dies ist eine gemeinsame Veranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung mit der Synagogengemeinde Köln, der DIG und Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit.

Ort: Synagogengemeinde Köln

Um vorherige Anmeldung wird unter folgendem Link gebeten: https://shop.freiheit.org/#!/Veranstaltung/2klmu

Details

  • Datum: November 28, 2024
  • Zeit:
    19:00 - 20:30

Veranstaltungsort