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Verleihung des Giesberts-Lewin-Preises 2026 an Margret Müller

14. Oktober | 19:00

In diesem Jahr verleiht die Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V. den Giesberts-Lewin-Preis an Margret Müller. Der Ausschuss zur Vorbereitung der Preisverleihung würdigt damit ihr Engagement dafür, Holocaust-Überlebenden eine Stimme zu geben – ein Engagement, das sie gemeinsam mit ihrem im vergangenen Jahr verstorbenen Ehemann über viele Jahrzehnte prägte und verband.

Margret und Werner Müller richteten über mehr als 40 Jahre hinweg ihr privates und öffentliches Leben auf Shoah-Überlebende in der Ukraine und in Polen aus. Im Rahmen ihres ehrenamtlichen Engagements im Maximilian-Kolbe-Werk bereiste das Ehepaar Müller Polen sowie das Gebiet der heutigen Ukraine unzählige Male. Es führte Interviews mit Überlebenden der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik, pflegte Kontakte und Freundschaften, korrespondierte und sammelte Dokumente. Während über die sogenannte Wiedergutmachung debattiert und Forderungen nach einem „Schlussstrich“ laut wurden, blieben Margret und Werner Müller beständig in ihrer Aufarbeitung der NS-Zeit und in ihrer Zugewandtheit zu Menschen, von deren Schicksal viele Deutsche nichts wissen wollten.

Am 14.10.2026
Um 19:00 Uhr
Ort  Kollwitz Museum Köln

Anmeldung: Bitte melden Sie sich bis zum 11.10.2026 per Mail an: anmeldung@koelnische-gesellschaft.de (Stichwort: Giesberts-Lewin-Preis)

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