Die dritte Ausgabe des Forum 321 stellt in diesem Jahr das Thema der Vermittlung von jüdischer Geschichte und Kultur als gesellschaftlichen Auftrag in den Mittelpunkt. Neben politischen Bekenntnissen ist es vor allem die tägliche praktische Arbeit in verschiedenen Bereichen unserer Gesellschaft, die in den Blick genommen werden soll. Eine besondere Rolle kommt hierbei der Bildung und Ausbildung junger Menschen zu. Natürlich steht das Thema im Zusammenhang mit dem steigenden Antisemitismus in Deutschland und dem Umgang mit den unterschiedlichen Ausprägungen des Antisemitismus.
Begrüßung: Dr. Marcus Dekiert, Direktor Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
Grußwort: Dr. Michael Rado, Vorstand Synagogen-Gemeinde Köln
Grußwort und Einführung: Prof. Dr. Jürgen Wilhelm, Vorsitzender der Köln. Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e. V., stellv. Vorsitzender des Landschaftsausschusses des LVR
Auf dem Podium:
- Josefine Paul, Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes NRW
- Sabena Donath, Direktorin der Bildungsabteilung des Zentralrats der Juden in Deutschland
- Shai Hoffmann, Schauspieler, Musiker und Pate im Trialog-Projekt
- Ruth-Anne Damm, Vorsitzende und Gründerin ZWEITZEUGEN e. V.
- Samantha Bornheim, Wissenschaftliche Referentin für Bildung und Vermittlung im MiQua
- Moderation: Sabine Rau, Journalistin
Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von der Kapelle Federolf. Die kleine Kapelle unter der Leitung des Sängers Immo Federolf begleitet den Abend mit Schlagern aus den späten Jahren der Weimarer Republik – einer Zeit kultureller Blüte und zugleich politischer Spannungen. Zahlreiche Komponisten, Textdichter und Musiker jüdischer Abstammung prägten in diesen Jahren das musikalische Leben Deutschlands entscheidend – in der Operette, der Kleinkunst, der Tanzmusik und im aufkommenden Tonfilm. Namen wie Werner R. Heymann, Mischa Spoliansky, Willy Rosen oder Fritz Rotter stehen für Witz, Eleganz und Kreativität – und zugleich eine Kultur, die kurze Zeit später durch das NS-Regime zerstört wurde.
Am 09.12.2025
Um 19:00 – 21:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr) mit anschließendem Empfang
Ort Stifftersaal des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud
Anmeldung bitte bis zum 02.12.2025 unter miqua@lvr.de. Bitte geben Sie in Ihrer Anmeldung auch an, ob Sie Unterstützung in Form einer Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache benötigen.
Den Flyer mit weiteren Informationen zur Veranstaltung und Details zum Programm können Sie hier lesen und herunterladen.
Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit:
MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln
MiQua-Freunde. Fördergesellschaft LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln e.V.
Shalom-Musik.Köln
Kölner Forum für Kultur im Dialog e.V.