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Jüdische Cellisten. Musikalisches Programm von Yoël Cantori und Tatiana Sinelnikova

19. Oktober | 19:30 - 21:00

Musik, Identität und Geschichte. Musikalisches Programm von Yoël Cantori und Tatiana Sinelnikova

Das musikalische Programm „Jüdische Cellisten“ beleuchtet die Bedeutung jüdischer Herkunft in der Geschichte bedeutender Cellisten vom Barock bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Anhand ausgewählter Werke vermittelt das Programm einen Überblick über Musiker mit jüdischen Wurzeln und ihren Beitrag zur Celloliteratur. Dabei wird deutlich, dass sich eine eigenständige jüdische Kunstmusik erst nach dem Zweiten Weltkrieg herausbildete. Zuvor orientierten sich viele Komponisten und Interpreten an den musikalischen Strömungen ihrer Zeit und passten sich den
gesellschaftlichen Erwartungen an. Nicht wenige sahen sich gezwungen, ihre jüdische Herkunft zu verschweigen, um ihre berufliche Laufbahn fortsetzen zu können. Während der Zeit des Nationalsozialismus mussten zahlreiche Cellisten Europa verlassen, um Verfolgung und Deportation zu entgehen.

Das Konzert wird durch kurze Moderationen ergänzt, die die Lebenswege der einzelnen Künstler und den historischen Kontext der jeweiligen Werke vorstellen. Auf dem Programm stehen unter anderem Kompositionen von Max Bruch, Joseph Haydn, Robert Schumann, Jacques Offenbach, David Popper, Gaspar Cassadó und Wolfgang Amadeus Mozart.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk und der Synagogen-Gemeinde Köln

Am 19.10.2026
Um 19:30 Uhr
Ort DOMFORUM, Domkloster 3, 50667 Köln

Eintritt: 8 €

Den Flyer zur Veranstaltung können Sie hier einsehen bzw. herunterladen.

Details

  • Datum: 19. Oktober
  • Zeit:
    19:30 - 21:00