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Ökumenischer Schweigegang in Erinnerung an das Novemberpogrom von 1938

5. November | 18:00 - 19:30

Wir gedenken der Opfer von Holocaust und Judenhass. Wir stehen an der Seite unserer jüdischen Nachbar*innen.

Gemeinsam wollen wir ein starkes Zeichen in unserer Stadt gegen Antisemitismus gesetzt – für Respekt, Zusammenhalt und Menschlichkeit.

Das katholische Stadtdekanat Köln, der Evangelische Kirchenverband Köln und Region sowie der Katholikenausschuss Köln laden auch in diesem Jahr gemeinsam zu diesem besonderen Zeichen des Gedenkens und der Verbundenheit ein. Der Schweigegang führt vom Jüdischen Museum zur Synagogen-Gemeinde Köln in der Roonstraße.

Als Christinnen und Christen wissen wir um die Verantwortung, die aus der Erinnerung an die Verbrechen der nationalsozialistischen Zeit erwächst.

Das gemeinsame Gedenken und das Wachhalten der Erinnerung sind für uns untrennbar mit dem Einsatz gegen Antisemitismus und mit der Solidarität mit unseren jüdischen Schwestern und Brüdern verbunden.

Mit dem Schweigegang möchten wir ein sichtbares, ökumenisches Zeichen setzen: ein Zeichen des Gedenkens an die Opfer des Novemberpogroms, aber auch ein Zeichen unserer Verbundenheit und Solidarität mit jüdischem Leben in Köln und darüber hinaus. Wir wollen zeigen, dass wir an der Seite unserer jüdischen Schwestern und Brüder stehen und Verantwortung dafür übernehmen, dass jüdisches Leben in unserer Gesellschaft sicher und selbstverständlich seinen Platz hat.

Am 5. November 2026
Von 18 bis 19:30 Uhr
Start 18.00 Uhr, Jüdisches Museum (Kreuzung Obenmarspforten/Unter Goldschmied)
Ziel Synagoge an der Roonstraße 50, Ende des Gangs gegen 19.30 Uhr

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