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Stadtspaziergang – Erinnerungskultur: Die (ehemalige) jüdische Gemeinde Köln-Deutz

1. März | 11:00 - 14:00

Der Stadtspaziergang durch Köln-Deutz führt auf den Spuren der ehemaligen jüdischen Gemeinde durch Geschichte, Erinnerung und Literatur. An zentralen Orten jüdischen Lebens wird sichtbar, wie eng dieser Stadtteil mit religiösem, kulturellem und gesellschaftlichem Wirken verbunden war.

Wir besuchen unter anderem den jüdischen Friedhof Köln-Deutz, begegnen Stolpersteinen und stehen an Orten ehemaliger Synagogen. Es wird daran erinnert, dass hier der Vater von Jacques Offenbach als Kantor in der Synagoge wirkte. Der Spaziergang führt weiter an den Rhein, wo Geschichte und Poesie zusammenfinden.

Hier werden Texte von Heinrich Heine gelesen, der Köln und den Rhein literarisch verewigt hat. Unter anderem hören wir die berühmten Zeilen aus Deutschland. Ein Wintermärchen:
„Sei mir gegrüßt, dein Vater Rhein.
Wie ist es dir ergangen?
Ich hab oft an dich gedacht
Mit Sehnsucht und Verlangen.“

So verbindet der Rundgang Erinnerungsarbeit, Stadtgeschichte und Literatur zu einem vielschichtigen Blick auf Köln-Deutz – nachdenklich, lebendig und nah am Ort. Die Führung übernimmt Gerd Buurmann.

Am 01.03.2026
Um 11:00 Uhr
Treffpunkt Luise Straus-Ernst-Straße 2 (vor dem Motel One)
Endpunkt Jüdischer Friedhof Deutz

Anmeldung bis zum 22.02.2026 bitte unter: anmeldung@koelnische-gesellschaft.de

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