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Projektion antisemitischer Straftaten 2016

Projektion antisemitischer Straftaten 2016

Als die Kölnische Gesellschaft im Jahre 1958 gegründet wurde (-> Entwicklung), lag die Zeit der nationalsozialistischen Barbarei gerade einmal etwas mehr als ein Jahrzehnt zurück. Die wieder gegründeten jüdischen Gemeinden waren sehr klein. Die Gründungsmitglieder der Kölnischen Gesellschaft wollten den Überlebenden ein Forum der Begegnung bieten.

Seit den späten 1960er Jahren wurde die Arbeit um politische und soziale Arbeit ergänzt. Als Beispiel der frühen Jahre kann der Kampf gegen die Verjährungsfristen von NS-Verbrechen und gegen NPD-Auftritte bei Wahlveranstaltungen dienen.

Bis heute setzen wir uns in Stellungnahmen, Veranstaltungen, Publikationen und mit Projekten ein für die Bewahrung der Menschenwürde, für ein tolerantes und friedliches Zusammenleben der Menschen unterschiedlicher nationaler, religiöser, weltanschaulicher und sozialer Herkunft in unserer Stadt, für einen geschwisterlichen Dialog zwischen Christen und Juden und für ein tieferes Verständnis der Weltreligionen.

Die Kölnische Gesellschaft erstrebt die Achtung der Würde eines jeden Menschen und den Dialog der Religionsgemeinschaften. Wir erwarten von unseren Mitgliedern offenes und tatkräftiges Eintreten überall da, wo gegen die Grundsätze der Menschenwürde und Freiheit verstoßen wird.

Couragiertes Handeln wollen wir auch in den nachfolgenden Generationen fördern und haben politische Bildungsarbeit als weiteren wichtigen Baustein der aktiven Erinnerungsarbeit auserkoren.

Wir vernetzen uns mit anderen AkteurInnen in der Stadtgesellschaft und sind unter anderem am Bündnis Köln stellt sich quer beteiligt.

Sie teilen unsere Ziele? Sie wollen selbst aktiv an diesen Zielen mitarbeiten? Sie möchten unsere Bildungsarbeit gegen Diskriminierung unterstützen? Wir laden Sie herzlich ein Mitglied der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit zu werden. Gerne nehmen wir auch einmalige Spenden entgegen.

Der Vorstand lenkt die Geschicke des Vereins. Im Arbeitskreis Junge Kölnische sind junge Mitglieder und Interessierte engagiert. Unser Team in der Geschäftsstelle organisiert gemeinsam mit den vielen Ehrenamtlichen die Veranstaltungen und die Bildungsarbeit.