• Lehrhaus-Reihe: „Was bedeutet Israel für mich?“ – Ein Vortrag von Rabbiner Yechiel Brukner

    Judaica der Synagogen-Gemeinde Köln, Roonstr. 50, 50674 Köln

    Nach dem wir uns in zwei Veranstaltungen mit der Bedeutung Israels in den religiösen Praktiken und Schriften auseinandergesetzt haben, soll es im dritten Teil der Reihe um eine persönliche Betrachtung gehen. Israel hat als konkreter Ort eine unterschiedliche und vielfältige Bedeutung für Jüdinnen und Juden. An diesem Abend möchte Rabbiner Brukner Ihnen einen Einblick in

  • Intellektuelle Rechtsextremisten – das Gefahrenpotenzial der „Neuen Rechten“

    FORUM Volkshochschule im Museum am Neumarkt Cäcilienstr. 29-33, 50667 Köln

    Input und Gespräch mit Armin Pfahl-Traughber Der Begriff „Neue Rechte“ bezeichnet einen intellektuellen Rechtsextremismus. Seine Akteur*innen verstehen sich als ideologische Wegbereiter*innen eines gesellschaftlichen Rechtsrucks, der autoritär-nationalistische Vorstellungen in reale Politik umsetzen will. Der Extremismus-Experte Armin Pfahl-Traughber zeigt, wie die Neue Rechte systematisch demokratische Auffassungen delegitimiert, um die geistigen Voraussetzungen für einen politischen Wechsel herbeizuführen. Er

  • Ausgebucht! FORUM 321 Brüche und Fronten – Der Nahostkrieg und der Antisemitismus in Deutschland

    Stiftersaal des Wallraf-Richartz-Museums Obenmarspforten 40, 50667 Köln

    Die Veranstaltung ist ausgebucht! Vor 600 Jahren wurden Juden durch einen Ratsbeschluss aus Köln vertrieben – ein historisches Ereignis, das als Ausgangspunkt für das diesjährige Forum 321 dient. Der Impulsvortrag greift dieses Thema auf, während die Podiumsdiskussion den aktuellen Nahostkonflikt und dessen Auswirkungen auf den gesellschaftlichen Diskurs in Deutschland in den Mittelpunkt rückt. Dabei liegt

  • Köln, Jerusalem, Riga. Der außergewöhnliche Weg der jüdischen Geigerin Dora Loeb

    DOMFORUM Domkloster 3, Köln

    Dora Loeb (1905–1941) war vor 1933 Mitglied im Kölner Kammerorchester, ließ sich 1935 im Britischen Mandatsgebiet Palästina nieder, wo sie eines der Gründungsmitglieder des »Palestine Orchestra« (heute: Israel Philharmonic Orchestra) war. 1937 kehrte sie nach Köln zurück, und arbeitete bis zu ihrer Deportation 1941 mit viel Hingabe als Lehrerin an der Jawne. Sie wurde 1944

  • Dr. Volker Weiß: „Das Deutsche Demokratische Reich. Wie die extreme Rechte Geschichte und Demokratie zerstört“

    Haus der Evangelischen Kirche Kartäusergasse 9 – 11, 50678 Köln

    Füreinander Streiten – unter dieser Überschrift steht das vielfältige Engagement der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in 2025 – 5785/86. In diesem Rahmen organisieren wir eine Lesung, Vortrag und Diskussion zu dem Buch: „Das Deutsche Demokratische Reich. Wie die extreme Rechte Geschichte und Demokratie zerstört“ mit dem Autor Dr. Volker Weiß. Einführung: Prof. Dr. Jürgen Wilhelm (Vorstandsvorsitzender

  • Lehrhaus-Reihe: Was ist israelbezogener Antisemitismus? Vortrag von Alex Feuerherdt

    Judaica der Synagogen-Gemeinde Köln, Roonstr. 50, 50674 Köln

    In Umfragen vertritt zeitweise mehr als ein Viertel der Deutschen die Ansicht: „Bei der Politik, die Israel macht, kann ich gut verstehen, dass man etwas gegen Juden hat.“ Gar bis zu 40 Prozent stimmen mitunter der Behauptung zu: „Was der Staat Israel heute mit den Palästinensern macht, ist im Prinzip auch nichts anderes als das,

  • Lehrhaus-Reihe: Gefährliches Erbe – Der christliche Antijudaismus und Antisemitismus – Vortrag von Henning Flad

    Judaica der Synagogen-Gemeinde Köln, Roonstr. 50, 50674 Köln

    Es ist ein Allgemeinplatz, dass der Antisemitismus in Europa Wurzeln im christlichen Antijudaismus hat. Christlicher Antijudaismus und Antisemitismus sind nicht nur historische Phänomene, sondern auch heute noch präsent. Sie prägen gesellschaftliche und kirchliche Auseinandersetzungen. Für die christliche Theologie ist die kritische Auseinandersetzung mit Antisemitismus von zentraler Bedeutung für die Aufarbeitung eigener Gewalttraditionen. Welches sind die

  • Lehrhaus-Reihe: Moses lieben aber Juden hassen? – Antisemitismus unter Muslimen – Vortrag von Murat Kayman

    Judaica der Synagogen-Gemeinde Köln, Roonstr. 50, 50674 Köln

    Der Terror des 7. Oktober 2023 hat einen tiefen Graben zwischen Juden und Muslimen in Deutschland gezogen. Er hat sichtbar gemacht, wie weit antisemitische Überzeugungen innerhalb der muslimischen Community auch in Deutschland verbreitet sind und Muslime daran hindern, Anteilnahme und Mitgefühl zu zeigen. Insbesondere der israelbezogene Antisemitismus wirkt als Zusammenhalt stiftender und kollektive religiöse Identität

  • Online-Vortrag „Antisemitismus bekämpfen – Kunstfreiheit wahren. Ein Widerspruch?“

    online

    Strategien gegen antisemitische und andere menschenverachtende Inhalte im Kulturbetrieb Referentin: Dr. Nina Keller-Kemmerer Spätestens seit der Documenta 15 ist die Auseinandersetzung mit Antisemitismus in der Kunst zu einer gesellschaftlich breit geführten Debatte geworden. Dabei stehen sich häufig zwei Positionen gegenüber: das Plädoyer für eine nahezu uneingeschränkte Kunstfreiheit einerseits und die Kritik an antisemitischen Darstellungen andererseits,

  • Israel im Jahr 2026

    Haus der Evangelischen Kirche Kartäusergasse 9 – 11, 50678 Köln

    Weit über zwei Jahre ist seit dem Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 vergangen. Das Land befindet sich seit dem 7.10. im Ausnahmezustand. Wo verlaufen aktuelle Konfliktlinien? Vor welchen Herausforderungen steht Israel, steht die israelische Gesellschaft dieser Tage? Unsere Referentin Dr. Andrea Livnat wird in ihrem Vortrag aus einer israelischen Binnenperspektive auf

  • „Diese Schandtaten sind keine Lausbubenstreiche.“ Die „Kölner Schmierereien“ und die antisemitische Welle um die Jahreswende 1959/60

    Germania Judaica Hohe Straße 68-82, Köln

    Vortrag von Annika Duin In der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember 1959 beschmierten zwei Mitglieder der rechtsextremen Deutschen Reichspartei (DRP) die kurz zuvor wiedereröffnete Synagoge in der Kölner Roonstraße mit Hakenkreuzen und der Parole „Deutsche fordern: Juden raus“. Binnen weniger Wochen folgten Hunderte ähnlicher Taten in der Bundesrepublik – bis heute werden diese

  • Lehrhaus-Reihe „Jüdisches Leben in Köln während der Weimarer Republik“ | Teil 1: Ein Panorama

    Referent: Christoph Nonn Während der Weimarer Republik lebten mehr Juden als jemals zuvor in Köln. Wie in anderen deutschen Großstädten auch, war ihr Bevölkerungsanteil hier deutlich höher als in Deutschland insgesamt. Allerdings wurde in der Weimarer Republik auch der Höhepunkt jüdischen Lebens in der Domstadt überschritten: Seit den späten 1920er Jahren, also bereits deutlich vor