• Köln, Jerusalem, Riga. Der außergewöhnliche Weg der jüdischen Geigerin Dora Loeb

    DOMFORUM Domkloster 3, Köln

    Dora Loeb (1905–1941) war vor 1933 Mitglied im Kölner Kammerorchester, ließ sich 1935 im Britischen Mandatsgebiet Palästina nieder, wo sie eines der Gründungsmitglieder des »Palestine Orchestra« (heute: Israel Philharmonic Orchestra) war. 1937 kehrte sie nach Köln zurück, und arbeitete bis zu ihrer Deportation 1941 mit viel Hingabe als Lehrerin an der Jawne. Sie wurde 1944

  • Körper und Emotionen im Lernen zu Diskriminierung

    Im Rahmen unseres neuen Projekts „Un/Learning through Motion“ findet der erste Workshop statt: „Körper und Emotionen im Lernen zu Diskriminierung“ Ein Angebot für Multiplikator*innen Mittwoch 09.04. von 10:00 – 17:00 Uhr Donnerstag 10.04. von 10:00 – 17:00 Uhr Freitag 11.04. von 10:00 – 13:00 Uhr Die Auseinandersetzung mit Rassismus und Antisemitismus ist immer auch mit Emotionen

  • Proto-Zionist und Gründungsvater der Kölner Sozialdemokratie: Moses Hess

    Haus der Evangelischen Kirche Kartäusergasse 9 – 11, 50678 Köln

    Er sollte als einer der Väter der deutschen Sozialdemokratie und Vordenker des modernen politischen Zionismus in die Geschichte eingehen: der deutsch-jüdische Philosoph und Schriftsteller Moses Hess, der 1812 in Bonn geboren wurde und dessen Wege ihn nach seinem dortigen Studium u.a. nach Köln führten. Hier war er publizistisch und organisatorisch in der noch jungen Arbeiterbewegung

  • Gegen die ‚ostentative Ahnungslosigkeit‘. Ein neues Kunstwerk zum christlich-jüdischen Verhältnis für den Kölner Dom. Eine Veranstaltung zum Siegerentwurf des Internationalen Kunstwettbewerbs

    DOMFORUM Domkloster 3, Köln

    „Der Kölner Dom soll … um ein Werk bereichert werden, das die Frage zum Ausgangspunkt nimmt, wie sich das christlich-jüdische Verhältnis zeitgemäß und für die Zukunft inspirierend darstellen lässt…“ Mit diesem Ziel lobte das Kölner Domkapitel 2023 den „Internationalen Kunstwettbewerb Kölner Dom“ aus. Inwiefern löst der Anfang April präsentierte Siegerentwurf diesen selbst formulierten Anspruch ein

  • Ein Blick von Köln nach Jasenovac

    FORUM Volkshochschule im Museum am Neumarkt Cäcilienstr. 29-33, 50667 Köln

    Eine Gedenkveranstaltung anlässlich der Mai-Deportationen 1940 und der Morde an den Rom:nja auf dem Balkan. Im Mai 1940 begann die Kölner Polizei mit der Verhaftung von Sinti:zze und Rom:nja. Die Betroffenen wurden auf dem Messegelände in Deutz eingesperrt und in Lager und Ghettos im besetzten Ostpolen deportiert. Viele starben durch Hunger, Krankheiten oder durch gezielte

  • Fachtag „Antisemitismus und Schule: Wie gehen wir mit Israelfeindschaft in pädagogischen Kontexten um?“

    Universität zu Köln, Gebäude 906, Raum S180 Herbert-Lewin-Str. 10, 50931 Köln

    Infolge des Massakers der Hamas am 7. Oktober 2023, des Krieges der israelischen Armee gegen die Terrororganisation und einem dramatisch erstarkten Antisemitismus auch in Deutschland und NRW wurde an Bildungsinstitutionen erneut ein großer Bedarf deutlich, die Themenfelder Nahostkonflikt und Antisemitismus professionell zu bearbeiten. Dies wird dadurch erschwert, dass beide Themen vielfach große Verunsicherungen und Überforderungen

  • Dr. Volker Weiß: „Das Deutsche Demokratische Reich. Wie die extreme Rechte Geschichte und Demokratie zerstört“

    Haus der Evangelischen Kirche Kartäusergasse 9 – 11, 50678 Köln

    Füreinander Streiten – unter dieser Überschrift steht das vielfältige Engagement der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in 2025 – 5785/86. In diesem Rahmen organisieren wir eine Lesung, Vortrag und Diskussion zu dem Buch: „Das Deutsche Demokratische Reich. Wie die extreme Rechte Geschichte und Demokratie zerstört“ mit dem Autor Dr. Volker Weiß. Einführung: Prof. Dr. Jürgen Wilhelm (Vorstandsvorsitzender

  • Antisemitismussensibel in der rassismuskritischen Arbeit

    VHS Studienhaus am Neumarkt Cäcilienstr. 35, Köln

    Genau wie die antisemitismuskritische Arbeit immer rassismuskritisch sein sollte, gilt es auch postkoloniale Rassismuskritik aus antisemitismuskritischer Sicht zu betrachten. Dazu klären wir zunächst, was Antisemitismus ausmacht, wo seine Ursprünge liegen, welche Funktionen er erfüllt und in welchen Formen er gegenwärtig auftritt. Dabei arbeiten wir heraus, worin sich Antisemitismus von Rassismus unterscheidet und wo Schnittstellen liegen.

  • Lehrhaus-Reihe: Was ist israelbezogener Antisemitismus? Vortrag von Alex Feuerherdt

    Judaica der Synagogen-Gemeinde Köln, Roonstr. 50, 50674 Köln

    In Umfragen vertritt zeitweise mehr als ein Viertel der Deutschen die Ansicht: „Bei der Politik, die Israel macht, kann ich gut verstehen, dass man etwas gegen Juden hat.“ Gar bis zu 40 Prozent stimmen mitunter der Behauptung zu: „Was der Staat Israel heute mit den Palästinensern macht, ist im Prinzip auch nichts anderes als das,

  • Lehrhaus-Reihe: Gefährliches Erbe – Der christliche Antijudaismus und Antisemitismus – Vortrag von Henning Flad

    Judaica der Synagogen-Gemeinde Köln, Roonstr. 50, 50674 Köln

    Es ist ein Allgemeinplatz, dass der Antisemitismus in Europa Wurzeln im christlichen Antijudaismus hat. Christlicher Antijudaismus und Antisemitismus sind nicht nur historische Phänomene, sondern auch heute noch präsent. Sie prägen gesellschaftliche und kirchliche Auseinandersetzungen. Für die christliche Theologie ist die kritische Auseinandersetzung mit Antisemitismus von zentraler Bedeutung für die Aufarbeitung eigener Gewalttraditionen. Welches sind die

  • Lehrhaus-Reihe: Moses lieben aber Juden hassen? – Antisemitismus unter Muslimen – Vortrag von Murat Kayman

    Judaica der Synagogen-Gemeinde Köln, Roonstr. 50, 50674 Köln

    Der Terror des 7. Oktober 2023 hat einen tiefen Graben zwischen Juden und Muslimen in Deutschland gezogen. Er hat sichtbar gemacht, wie weit antisemitische Überzeugungen innerhalb der muslimischen Community auch in Deutschland verbreitet sind und Muslime daran hindern, Anteilnahme und Mitgefühl zu zeigen. Insbesondere der israelbezogene Antisemitismus wirkt als Zusammenhalt stiftender und kollektive religiöse Identität

  • „Dort, wie ein schwarzer Riese, ruht der Rhein“. Olga Oppenheimer und Hilde Rubinstein: Zur Erinnerung an zwei jüdische Künstlerinnen aus Köln

    DOMFORUM Domkloster 3, Köln

    Am 8. Mai dieses Jahres erinnerte sich die Welt zum 80. Mal an das Ende des Zweiten Weltkriegs, das für viele zu spät kam. Für Olga Oppenheimer und Hilde Rubinstein zum Beispiel. Olga Oppenheimer (1886-1941) war Malerin, Kunstpädagogin und Mitbegründerin des Kölner Gereonsklubs, für den sie Ausstellungen mit Werken von Picasso und Klimt kuratierte. Mit