• Lehrhaus-Reihe: Filmreihe „Jüdisches Kino“ Teil 3: Nachkriegskino

    Synagogen-Gemeinde Köln Roonstr. 50, Köln

    Morituri (1948) Als einer der ersten deutschen Filme nach dem Krieg, der sich offen mit dem Holocaust auseinandersetzt, stellt Morituri eine wichtige Zäsur im deutsch-jüdischen Verhältnis dar. Morituri spielt in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs und erzählt die Geschichte einer Gruppe von KZ-Häftlingen, die aus einem Konzentrationsla-ger fliehen und sich in einem verlassenen Landhaus

  • Israel im Jahr 2026

    Haus der Evangelischen Kirche Kartäusergasse 9 – 11, 50678 Köln

    Weit über zwei Jahre ist seit dem Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 vergangen. Das Land befindet sich seit dem 7.10. im Ausnahmezustand. Wo verlaufen aktuelle Konfliktlinien? Vor welchen Herausforderungen steht Israel, steht die israelische Gesellschaft dieser Tage? Unsere Referentin Dr. Andrea Livnat wird in ihrem Vortrag aus einer israelischen Binnenperspektive auf

  • „Diese Schandtaten sind keine Lausbubenstreiche.“ Die „Kölner Schmierereien“ und die antisemitische Welle um die Jahreswende 1959/60

    Germania Judaica Hohe Straße 68-82, Köln

    Vortrag von Annika Duin In der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember 1959 beschmierten zwei Mitglieder der rechtsextremen Deutschen Reichspartei (DRP) die kurz zuvor wiedereröffnete Synagoge in der Kölner Roonstraße mit Hakenkreuzen und der Parole „Deutsche fordern: Juden raus“. Binnen weniger Wochen folgten Hunderte ähnlicher Taten in der Bundesrepublik – bis heute werden diese

  • „Erinnern – eine Brücke in die Zukunft“. Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus

    AntoniterCityKirche Schildergasse 57, 50667 Köln

    Themenschwerpunkt: Die Universität Köln im Nationalsozialismus Wenn kritisches Denken mit Machtpolitik unterdrückt wird, wenn Studierende Gelerntes nicht mehr hinterfragen dürfen, werden Demokratie und Menschlichkeit Schaden nehmen. Die Unabhängigkeit von Forschung und Lehre muss verteidigt werden und frei sein von politischer und finanzieller Einflussnahme. Deshalb wollen wir an diesem 27. Januar erinnern an die NS-Geschichte der

  • Buchvorstellung: „Bruchzeiten. Leben nach dem 7. Oktober“

    Literaturhaus Köln Großer Griechenmarkt 39, Köln

    Marina Chernivsky präsentiert Bruchzeiten (S. Fischer), eine eindringliche literarische Reflexion über jüdische Erinnerung und Gegenwart. Sie zeigt, wie der 7. Oktober 2023 einen tiefen Bruch offenlegt, den soziale Kälte und Antisemitismus weiter vertiefen. Autobiografische Erfahrungen verweben sich mit präzisen gesellschaftlichen Beobachtungen zu einem bewegenden Porträt einer Welt, die in Fragmente zerfallen ist und nur aus ihren Bruchstellen heraus verstanden werden

  • „Luise Straus-Ernst – Pariser Impressionen.“ Eine Lesung mit Eva Weissweiler und Sonja Kargel

    DOMFORUM Domkloster 3, Köln

    Eva Weissweiler, Autorin der bisher einzigen Biographie über Luise Straus-Ernst (Notre Dame de Dada, Köln 2016) hat für dieses Buch 15 bisher unbekannte Feuilletons aus dem französischen Exil zusammengestellt, die in verschiedenen großen Tageszeitungen erschienen. Luise Straus-Ernst (1893 – 1944), Kunsthistorikerin, Autorin und leidenschaftliche Kölnerin, war die erste Frau des Malers Max Ernst. In diesen

  • Stadtspaziergang – Erinnerungskultur: Die (ehemalige) jüdische Gemeinde Köln-Deutz

    Treffpunkt Stadtspaziergang Luise Straus-Ernst-Straße 2, Köln

    Der Stadtspaziergang durch Köln-Deutz führt auf den Spuren der ehemaligen jüdischen Gemeinde durch Geschichte, Erinnerung und Literatur. An zentralen Orten jüdischen Lebens wird sichtbar, wie eng dieser Stadtteil mit religiösem, kulturellem und gesellschaftlichem Wirken verbunden war. Wir besuchen unter anderem den jüdischen Friedhof Köln-Deutz, begegnen Stolpersteinen und stehen an Orten ehemaliger Synagogen. Es wird daran

  • Begegnungszentrum Porz der Synagogen-Gemeinde Köln lädt zum Purim-Fest ein

    Begegnungszentrum Porz der Synagogen-Gemeinde Köln Theodor-Heuss- Straße 43-45, Köln

    Veranstaltungshinweis Purim - Jüdisches Leben heute: Das Begegnungszentrum Porz der Synagogen-Gemeinde Köln lädt zum Purim-Fest ein. Am 03.03.2026 Um 12:30 Uhr Ort Begegnungszentrum Porz der Synagogen-Gemeinde Köln, Theodor-Heuss- Straße 43-45, 51149 Köln Anmeldung bis zum 20.02.2026 und Ansprechpartnerin unter Natalia Töpfer, n.toepfer@sgk.de (Teilnehmerzahl begrenzt). Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier.

  • Führung im Kölner Dom im Rahmen der Woche der Christlich-Jüdischen Zusammenarbeit 2026 5786/5787

    Führung durch dem Dom mit Dombaumeister Peter Füssenich und dem Vorsitzenden der Kölnischen Gesellschaft Prof. Dr. Jürgen Wilhelm. Hiermit laden wir Sie herzlich zu einer besonderen thematischen Führung im Kölner Dom im Rahmen der Woche der Christlich-Jüdischen Zusammenarbeit 2026 5786/5787 ein. Im Mittelpunkt stehen antijudaistische und antisemitische Artefakte und Bildmotive, die sich Skulpturen und Glasfenstern

  • Eröffnung des Jahres der Christlich-Jüdischen Zusammenarbeit 2026 – 5786/5787

    Gürzenich Martinstr. 29-37, Köln

    Der Deutsche Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit zeichnet Prof.  P. Dr. Christian Rutishauser SJ am 8. März 2026 im Gürzenich in Köln mit der Buber-Rosenzweig-Medaille aus. Die Laudatio hält Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Christoph Markschies, Präsident der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften und Vizepräsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Es sprechen außerdem Torsten Burmester, Oberbürgermeister der Stadt Köln, sowie Hendrik Wüst, Ministerpräsident des Landes

  • Stadtspaziergang – Erinnerungskultur: Die (ehemalige) jüdische Gemeinde Köln-Mülheim und ihr Friedhof

    Treffpunkt Stadtspaziergang - Erinnerungskultur Wiener Platz, Köln, Germany

    Wenig ist von der ehemaligen jüdischen Gemeinde in Köln-Mülheim zu sehen, wenn man jetzt durch den Stadtteil geht. Über viele Jahrhunderte lebten Jüdinnen und Juden hier als Minderheit und prägten das örtliche Leben mit ihrer Synagoge, Geschäften, Ärztinnen und Ärzten sowie ihrem Friedhof. Mit der nationalsozialistischen Verfolgung und Vernichtung in den Jahren 1933 bis 1945 wurde

  • Lehrhaus-Reihe „Jüdisches Leben in Köln während der Weimarer Republik“ | Teil 1: Ein Panorama

    Referent: Christoph Nonn Während der Weimarer Republik lebten mehr Juden als jemals zuvor in Köln. Wie in anderen deutschen Großstädten auch, war ihr Bevölkerungsanteil hier deutlich höher als in Deutschland insgesamt. Allerdings wurde in der Weimarer Republik auch der Höhepunkt jüdischen Lebens in der Domstadt überschritten: Seit den späten 1920er Jahren, also bereits deutlich vor