• Lehrhaus-Reihe: Filmreihe „Jüdisches Kino“ Teil 1: Jiddischer Stummfilm

    Synagogen-Gemeinde Köln Roonstr. 50, Köln

    Yidl mitn Fidl (1936) Der jiddische Film entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts als eigenständige kulturelle Ausdrucksform. Besonders in der Vorkriegszeit – etwa in den jüdischen Zentren Osteuropas wie Warszawa – entwickelte sich ein vielfältiges Filmschaffen, das sich durch seine enge Anbindung an das jüdische Alltagsleben, religiöse wie kulturelle Motive und eine oft theaternahe Inszenierung

  • Jüdische Realitäten nach dem 7. Oktober / Jewish Realities after October 7 / Buchvorstellung & Artist Talk (eng / dt)

    Das Buch “Jüdische Realitäten nach dem 7. Oktober” versammelt Arbeiten jüdischer und antisemitismuskritischer Künstler:innen und Autor:innen aus Israel, Deutschland, der Schweiz, den USA, Polen, Australien und Großbritannien. Darunter finden sich Theatertexte und Malerei, Fotografie und Skulptur sowie autobiografische Texte. In einer Zeit, in der im öffentlichen Diskurs, in Wissenschaft, der Kunstwelt und der Kultur jüdische

  • Verleihung des Giesberts-Lewin-Preises 2025 an Herbert Rubinstein

    Kollwitz Museum Neumarkt 18-24, 50667 Köln

    Herbert Rubinstein wurde 1936 in Czernowitz geboren. Seine Kindheit war vom Leben im Ghetto und von der Verfolgung durch die Nationalsozialisten geprägt. Dank falscher Papiere gelang seiner Mutter und ihm die Flucht über Polen und Prag nach Amsterdam, wo er auch die ersten Nachkriegsjahre verbrachte. Schließlich führte sie ihr Weg nach Düsseldorf, wo sie sich

  • Lehrhaus-Reihe: Filmreihe „Jüdisches Kino“ Teil 2: Exilkino

    Synagogen-Gemeinde Köln Roonstr. 50, Köln

    To Be or Not to Be (1942) Ein besonders prominentes Beispiel für jüdisches Exilkino ist Ernst Lubitschs schwarze Komödie „To Be or Not to Be“. Sie entstand im US-amerikanischen Exil – ein brillantes Beispiel des Widerstands. Inmitten des Zweiten Weltkriegs nimmt der Film, der im besetzten Warszawa spielt, mutig den Nationalsozialismus aufs Korn und verarbeitet

  • ausgebucht! Filmvorführung: Fifth Paragraph Invalids

    Am 4. Dezember 2025 zeigen wir den Film Fifth Paragraph Invalids zum Thema Antisemitismus in der Sowjetunion. Filmbeschreibung (Textausschnitt von Rainer Mende): In der Sowjetunion waren alle Bürger gleich – zumindest theoretisch. In Wirklichkeit wurden Jüdinnen und Juden pauschal verdächtigt, der UdSSR gegenüber illoyal zu sein. In einer Collage aus Archivmaterial, Fotografien und Zoom-Interviews zeichnet

  • FORUM 321 Vom Wert der Vielfalt – Vermittlung von jüdischem Leben als gesellschaftlicher Auftrag

    Stiftersaal des Wallraf-Richartz-Museums Obenmarspforten 40, 50667 Köln

    Die dritte Ausgabe des Forum 321 stellt in diesem Jahr das Thema der Vermittlung von jüdischer Geschichte und Kultur als gesellschaftlichen Auftrag in den Mittelpunkt. Neben politischen Bekenntnissen ist es vor allem die tägliche praktische Arbeit in verschiedenen Bereichen unserer Gesellschaft, die in den Blick genommen werden soll. Eine besondere Rolle kommt hierbei der Bildung

  • Lehrhaus-Reihe: Filmreihe „Jüdisches Kino“ Teil 3: Nachkriegskino

    Synagogen-Gemeinde Köln Roonstr. 50, Köln

    Morituri (1948) Als einer der ersten deutschen Filme nach dem Krieg, der sich offen mit dem Holocaust auseinandersetzt, stellt Morituri eine wichtige Zäsur im deutsch-jüdischen Verhältnis dar. Morituri spielt in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs und erzählt die Geschichte einer Gruppe von KZ-Häftlingen, die aus einem Konzentrationsla-ger fliehen und sich in einem verlassenen Landhaus

  • Israel im Jahr 2026

    Haus der Evangelischen Kirche Kartäusergasse 9 – 11, 50678 Köln

    Weit über zwei Jahre ist seit dem Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 vergangen. Das Land befindet sich seit dem 7.10. im Ausnahmezustand. Wo verlaufen aktuelle Konfliktlinien? Vor welchen Herausforderungen steht Israel, steht die israelische Gesellschaft dieser Tage? Unsere Referentin Dr. Andrea Livnat wird in ihrem Vortrag aus einer israelischen Binnenperspektive auf

  • „Diese Schandtaten sind keine Lausbubenstreiche.“ Die „Kölner Schmierereien“ und die antisemitische Welle um die Jahreswende 1959/60

    Germania Judaica Hohe Straße 68-82, Köln

    Vortrag von Annika Duin In der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember 1959 beschmierten zwei Mitglieder der rechtsextremen Deutschen Reichspartei (DRP) die kurz zuvor wiedereröffnete Synagoge in der Kölner Roonstraße mit Hakenkreuzen und der Parole „Deutsche fordern: Juden raus“. Binnen weniger Wochen folgten Hunderte ähnlicher Taten in der Bundesrepublik – bis heute werden diese

  • „Erinnern – eine Brücke in die Zukunft“. Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus

    AntoniterCityKirche Schildergasse 57, 50667 Köln

    Themenschwerpunkt: Die Universität Köln im Nationalsozialismus Wenn kritisches Denken mit Machtpolitik unterdrückt wird, wenn Studierende Gelerntes nicht mehr hinterfragen dürfen, werden Demokratie und Menschlichkeit Schaden nehmen. Die Unabhängigkeit von Forschung und Lehre muss verteidigt werden und frei sein von politischer und finanzieller Einflussnahme. Deshalb wollen wir an diesem 27. Januar erinnern an die NS-Geschichte der

  • Buchvorstellung: „Bruchzeiten. Leben nach dem 7. Oktober“

    Literaturhaus Köln Großer Griechenmarkt 39, Köln

    Marina Chernivsky präsentiert Bruchzeiten (S. Fischer), eine eindringliche literarische Reflexion über jüdische Erinnerung und Gegenwart. Sie zeigt, wie der 7. Oktober 2023 einen tiefen Bruch offenlegt, den soziale Kälte und Antisemitismus weiter vertiefen. Autobiografische Erfahrungen verweben sich mit präzisen gesellschaftlichen Beobachtungen zu einem bewegenden Porträt einer Welt, die in Fragmente zerfallen ist und nur aus ihren Bruchstellen heraus verstanden werden

  • „Luise Straus-Ernst – Pariser Impressionen.“ Eine Lesung mit Eva Weissweiler und Sonja Kargel

    DOMFORUM Domkloster 3, Köln

    Eva Weissweiler, Autorin der bisher einzigen Biographie über Luise Straus-Ernst (Notre Dame de Dada, Köln 2016) hat für dieses Buch 15 bisher unbekannte Feuilletons aus dem französischen Exil zusammengestellt, die in verschiedenen großen Tageszeitungen erschienen. Luise Straus-Ernst (1893 – 1944), Kunsthistorikerin, Autorin und leidenschaftliche Kölnerin, war die erste Frau des Malers Max Ernst. In diesen